Elternbildung 

in Schulen


Projektbeschreibung
 

Erziehung ist in unserer schnelllebigen Zeit eine Herausforderung für alle Eltern. Besonders zugewanderte Eltern stehen häufig vor einer doppelten Herausforderung: Nicht nur, dass sie die Erziehung ihrer Kinder in einer unbeständigen Welt meistern müssen, sie stehen auch selbst in einem großen Lernprozess. Schließlich sind sie selbst noch mit vielen Gepflogenheiten, zwischenmenschlichen Regeln, sowie der gesellschaftlichen Haltung zu Erziehung und deren Hintergründen, vertraut.

 

Ziele

 

Information und Austausch von Eltern und Lehrer/innen

 Es findet ein Austausch von Eltern und Lehrer/innen über die Entwicklung und das Verhalten des Kindes in Familie und Schule, über (besondere) Bedürfnisse und über Erziehungsziele statt. Mütter und Väter werden über die pädagogische Arbeit in der Schule, über Unterricht und Lehrplan informiert. Die Eltern geben Einblick in die Lebenswelt „Familie“ und das Verhalten ihres Kindes.

 

Stärkung der Erziehungs- und Bildungskompetenz

 Eltern werden über die kindliche Entwicklung und Erziehung, über sinnvolle Hausaufgabenbetreuung sowie altersgemäße Beschäftigungs- und Fördermöglichkeiten, Spiele, Bücher, Bildungsangebote etc. informiert. Eltern sollen über die bilinguale Sprachentwicklung mit Hilfe von geeigneten Medien Bescheid wissen!

 

Beratung von Eltern und Vermittlung von Hilfsangeboten

 Bei Erziehungsproblemen, Entwicklungsverzögerungen, schlechten Deutsch Kenntnissen und Sprachstörungen tauschen sich Eltern und Lehrer/innen über die Ursachen aus und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. Eltern sollen dazu motiviert werden Hilfs- und Beratungsangebote zu nutzen!

 

Partizipation

Mitarbeit und Beteiligung der Eltern soll gefördert werden. Eltern mit Migrationserfahrung sollen für die Mitarbeit im Elternverein bzw. für Schulaktivitäten gewonnen werden.

 

Vernetzung von Familien und Schule

 Der Gesprächs- und Erfahrungsaustausch zwischen Eltern und gemeinsame Aktivitäten der Familien soll gefördert werden. Eltern sollen sich untereinander über Erziehungs- und Bildungsfragen austauschen.

 

Angebote des Projektes

 

Jede Schule kann sich Themen nach Bedarf auswählen. Die Sale erarbeitet nach Wunsch der Schule die Themengebiete, organisiert die Experten/innen und ist für die Gesamtkoordination und Durchführung zuständig.

 

Folgende Themen sind bereits ausgearbeitet und können den Schulen angeboten werden:

 


 
  • Welche Schule – welcher Beruf
  • Eltern und Kinder lernen gemeinsam Deutsch in der Schule
  • Unsere Omas und Opas erzählen in vielen Sprachen
  • „Interaktive Hausaufgaben“
  • Sport für Mütter und Töchter
  • Sport für Väter und Söhne
  • „Basteln/Handwerken mit Eltern
  • „GEMEINSAM WACHSEN“ – Waldpädagogik
  • „Role Models“ gehen in Schule
  • Theaterspielen und Kulturausflüge
  • Prävention (Gewalt – Sucht)

Speziell für die Volksschule Fischerau entwickelte die Sale in Kooperation mit dem

ÖIF - Integrationszentrum Steiermark die Veranstaltung „Welche Schule – welcher Beruf?“

Zu diesem Thema wird sowohl für die Eltern als auch für die Schulkinder eine Informationseinheit abgehalten. Eltern werden über das System Schule und die Erwartungen der Schule informiert. Sie bekommen einen Überblick über Ausbildungsstätten und mögliche Berufsbilder.

      Angebot für die Eltern

  • Informationen über das österreichische Schulsystem

  • Berufsausbildungen in Österreich („Wohin nach der Volksschule?“)

  • Was erwartet sich die Schule von den Eltern?

  • Einflüsse der Eltern auf den Bildungsweg ihrer Kinder

Durchführende: Schul- und Ausbildungsberatung und Schulpsychologische Beratung

      Angebot für die Schulkinder:

Parallel zur Elternveranstaltung findet immer ein Workshop für die Schulkinder statt. Die Workshops werden speziell für dieses Projekt ausgearbeitet.

  • Wissensquiz – Warum lerne ich?

  • „Heiteres - Berufe - Raten“ – Vorstellen verschiedener Berufe

  • „Der Weg zu meinem Traumberuf“ - Vorbilder

c)   Angebot für jüngere Kinder:

Für Kinder unter 6 Jahren wird eine Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt.

d)   Dolmetscher/innen

Bei jeder Veranstaltung werden auch Dolmetscher/innen beigestellt.

 


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Dieses Projekt ist ein Kooperationsprojekt von:

                                                  

 


                                              und