Spielerisch Deutsch lernen

Ein interkulturelles Projekt für mehrsprachige Kinder

 

Marienplatz 5/I

8020 Graz

Tel. 0316/710660 DW 16

Fax DW 13


E-Mail: danaida.kinderdeutschkurse@aon.at

 

 


Web: http://www.danaida.at

 


Projektbeschreibung
 

Das interkulturelle Projekt „Spielerisch Deutsch lernen“ wurde im März 2000 gestartet.

Es ist ein Teil des Gesamtprojekts „Deutsch für Familien nichtdeutscher Muttersprache“ des Vereins Sale Projektmanagement & Consulting und der ISOP GmbH.

„Spielerisch Deutsch lernen“ wird in Zusammenarbeit mit dem Verein DANAIDA umgesetzt.

Zielgruppen

  • Kinder, die noch keinen Kindergartenplatz haben

  • Fünf- und sechsjährige Kinder mit Kindergartenplatz

  • Kinder, die die 1. Klasse Volksschule besuchen

  • Eltern von Kindern im Vorschulalter

Angebot

  • Kurse in den Projekträumlichkeiten am Marienplatz 5, 8020 Graz

  • Externer Kurs in den Räumlichkeiten der VS Triester

  • Externer Kurs in den Räumlichkeiten der VS Gabelsberger

  • Elternbildung

Partner/innen

  • Eltern

  • Kindergartenpädagogen/innen

  • Lehrer/innen der 1. Klasse Volksschule

Ziele

„Spielerisch Deutsch lernen“ bildet einen Rahmen sowohl zum Erwerb der deutschen Sprache als auch zur Förderung der – von der Schule erwarteten – vorschulischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache sind weitere Ziele wichtig, wie selbstständiges Handeln, soziales Lernen und - nicht zuletzt - interkulturelles Lernen.

Didaktisch - methodische Umsetzung

Bei der Umsetzung der Inhalte bildet die Methodenvielfalt (u.a. das Lernen mit allen Sinnen, die computerunterstützte Lernumgebung und Outdoor-Aktivitäten) die Basis unserer Arbeitsweise. Dabei legen wir auf die Ausgewogenheit zwischen freien und gelenkten Spiel- und Arbeitsangeboten besonderen Wert. Unsere Praxis orientiert sich natürlich an den Grundsätzen der interkulturellen Pädagogik.

Schwerpunkte

Mehrsprachigkeit

Die Muttersprache (Erstsprache) gut zu beherrschen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Erlernen einer weiteren Sprache sowie für die gesamte intellektuelle Entwicklung eines Kindes. Eine gut gefestigte Erstsprache stellt die wichtigste Basis zum Erwerb der Zweitsprache dar. Nichterlernen der Erstsprache kann die sogenannte Halbsprachigkeit zur Folge haben. Deshalb werden im Projekt „Spielerisch Deutsch lernen“ die Kurse so gestaltet, dass die Muttersprache jedes Kindes wertgeschätzt wird, und dass das Selbstvertrauen der Mädchen und Buben durch ihre Mehrsprachigkeit gestärkt wird.

Durch die persönlichen Erfahrungen der Mitarbeiterinnen kann dieser Schwerpunkt leichter umgesetzt werden: Bosnisch-Serbokroatisch, Rumänisch, Portugiesisch und Französisch sind die im Projekt vertretenen Muttersprachen. Als Fortbildungsmaßnahme hat sich das Team für das Erlernen der türkischen Sprache mit einer Muttersprachlerin entschieden: Einerseits wird dadurch die Kommunikation mit türkischsprachigen Familien erleichtert, andererseits dient die Reflexion über ein neues Sprachsystem der besseren Einschätzung der Schwierigkeiten beim Erlernen der deutschen Sprache.

Elternbildung

Elternbildung bedeutet, Erfahrungen auszutauschen, Informationen zu sammeln und praktische Anregungen mitzunehmen.

Es finden daher regelmäßig Veranstaltungen statt, die die Integration in die Schule erleichtern sollen. Während die Kinder betreut werden, können Referentinnen die Eltern informieren und Dolmetscherinnen den Inhalt in verschiedenen Sprachen wiedergeben. Gesundheit, Ernährung, Freizeit, Kinderbetreuung, Schulsystem und Elternverein sind Themen, die aufgegriffen werden.

 

Team

                

                   Projektleiterin

 

 

Corinne Roué


Lehramt Germanistik
Schwerpunkt: Deutsch als Fremdsprache

„Die Kommunikationsbarrieren aufheben, damit Menschen sich näher kommen. Mit aufrichtiger Akzeptanz!“

Projektmitarbeiterinnen

 

 

 

Marjan Jalalifar

 

 

                

 

Lejla Ruznic

 


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Dieses Sale - Projekt wird unterstützt von: