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in Grazer Kindergärten
Marienplatz 5/I 8020 Graz Tel. 0316/710660 DW 16 Fax DW 13 |
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„Sprachförderung in Kindergärten“ wird in Zusammenarbeit mit dem Verein DANAIDA im Rahmen des Projektes „Spielerisch Deutsch lernen“ umgesetzt. Das interkulturelle Projekt „Spielerisch Deutsch lernen“ ist ein Teil des Gesamtprojekts „Deutsch für Familien nichtdeutscher Muttersprache“ des Vereins Sale Projektmanagement & Consulting und der ISOP GmbH. Das Projekt „Spielerisch Deutsch lernen“ bietet deutschsprachigen Kindern und Kindern, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben, einen Rahmen, in dem die Schlüsselkompetenz Sprache gefördert wird. Selbstverständlich ist der Bereich Sprache mit vielen anderen Lebens- und Erfahrungsbereichen vernetzt und die sprachliche Bildung kann nur anhand einer ganzheitlichen Elementarpädagogik stattfinden, die alle Bereiche anspricht und die auf die Individualität der Kinder Rücksicht nimmt. Wir wissen, dass Kinder sich nicht nach Entwicklungstabellen verhalten und es ist wichtig, dass eine Differenzierung in den Angeboten stattfindet. Genauso wichtig für die freie Entfaltung eines Kindes ist die Voraussetzung, dass ihm mit Zuneigung, Wärme und Respekt begegnet wird. In der Steiermark brauchen 15 % aller Kindergartenkinder im sprachlichen Bereich konkrete Unterstützung: 44 % der Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf haben Deutsch als Erstsprache, 56 % der Kinder mit Förderbedarf haben eine andere Erstsprache als Deutsch und erlernen Deutsch als Zweitsprache (Sprachstandserhebung in der Steiermark 2009/2010, Sprachberatungsstelle, FA 6E des Landes Steiermark). Den Ergebnissen der Sprachstandsbeobachtung 2010 ist zu entnehmen, dass 22 % aller Grazer Kindergartenkinder Sprachförderbedarf haben: 16 % haben Deutsch als Erstsprache und 84 % haben eine andere Erstsprache und erlernen Deutsch als Zweitsprache. Folgende städtische Kindergärten nehmen an dem Programm teil und werden von unseren interkulturellen Mitarbeiterinnen besucht:
Wir freuen uns, dass seit 2012 auch Private Kindergärten unser Angebot nutzen:
Das Projekt zielt aber nicht nur auf die „Deutschkompetenz“ ab, sondern auch auf eine weitere Kompetenz: Auf eine „Mehrsprachigkeit, die die Entwicklung der Deutschkompetenz beinhaltet“. Jede Entwicklung von Mehrsprachigkeit beruht auf dem Recht jedes Individuums auf seine Erstsprache. Eine gut gefestigte Erstsprache stellt die wichtigste Basis zum Erwerb der Zweitsprache dar. Nichterlernen der Erstsprache kann die sogenannte Halbsprachigkeit zur Folge haben. Deshalb werden die Einheiten so gestaltet, dass die Muttersprache jedes Kindes wertgeschätzt wird, und dass das Selbstvertrauen der Mädchen und Buben durch ihre Mehrsprachigkeit gestärkt wird. Ein albanischsprachiges Kind wird „die deutsche Sprache nicht auf Kosten seiner Muttersprache“ erwerben, „sondern nur mit ihrer Unterstützung“. Schwerpunkte: Förderung der sprachlichen Fähigkeiten Wortschatz Sprachverständnis Artikulation Satzkonstruktion Kommunikation mit anderen Kindern und mit Erwachsenen Vielfalt an sprachförderlichen Strategien
Geschlechtsspezifische Förderung Klassische Rollenaufteilungen thematisieren und verändern.
Soziales Lernen Regelsetzungen Dialogfähigkeit Geschichten mit hohem Identifikationscharakter und klarer Problemstellung
Motorische / sensomotorische Förderung Grobmotorik, Feinmotorik Sensomotorik: Kinästhetische Übungen, Augen–Hand-Koordination, visuelle, akustische, taktile Differenzierung, etc.
Förderung kognitiver Fähigkeiten
Interkulturelles Lernen – Vorurteilsbewusste Arbeit – Anti-Bias-Approach: Es geht darum, antidiskriminierende Bildungsarbeit zu leisten. "Das englische Wort Bias bedeutet Voreingenommenheit, Schieflage oder Vorurteil. Anti-Bias zielt darauf, eine durch Einseitigkeit und Voreingenommenheit entstandene Schieflage ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen abzubauen."
Für alle, die sich noch mehr für das Thema interessieren: http://www.zweisprachigkeit.net
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Team |
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Projektleiterin |
Corinne Roué
„Die Kommunikationsbarrieren aufheben, damit Menschen sich näher kommen. Mit aufrichtiger Akzeptanz!“ |
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| Projektmitarbeiterinnen | ||
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Ramona Lenke Szabò
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Christine Stolz |
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Nazreen Mikol | |
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Eva Bildstein
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Suzan Pitschek |
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Dieses Sale - Projekt wird unterstützt von: ![]()
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